Besuch aus Kamerun

Vom 25. – 27. November hatte wir Besuch von unserer Patenschule in Batouri / Kamerun. Diese Patenschaft kam vor vielen Jahren zustande, als unsere jetzige Lehrerin Ruth H. und ihr Bruder Johannes S. tatkräftig am Bau dieser Schule mitgeholfen haben. Auch haben später die damalige Grundschulleiterin Christine K. und Iris R. die Schule in Kamerun besucht. Jetzt waren die Schulleiterin Pauline und die Missionarin Erika K. für 3 Tage zum Berichten, Hospitieren und zum Austausch in der FCS. Es war ein großer Segen für uns, unsere Schüler und auch für die Besucher!

Auch erfuhren wir, unter was für schwierigen Umstände die Schule in Kamerun arbeitet und welchen finanziellen und politischen Herausforderungen sie sich stellen muss.

Unsere Schulleiter haben spontan Farbkästen gespendet, der FöV Workbooks für den Englischunterricht und der Vorstand zwei Notebooks. Die diesjährige Weihnachtsgottesdienstkollekte wird für die Partnerschule eingesammelt werden.

Wenn Sie unsere Partnerschule in Batouri finanziell unterstützen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Förderverein der FCS auf (i.rotzler(ät)fcs-freiburg.de).

Tag der Berufung – Berufs- und Studienorientierung

Zum ersten Mal im eigenen Haus fand der Tag der Berufs- und / oder Studienorientierung statt. Wie geht es weiter, wenn die Schule endet? Und wann fängt man an, sich nach interessanten Berufen oder Studienfächern zu erkundigen? TDK Micronas, Kita Wittnau, Sozialstation Bötzingen, Bäckerei Großmann, Deutsche Bahn, Debeka Krankenkasse, Stadt Freiburg und viele andere stellten vor, was man sich so vorstellen kann – nach der Schule. Die Veranstaltung war für Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 13 Klasse und bot Perspektiven für alle Schulabschlüsse. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Musical-Aufführung der Primarschule

Für die Primarschüler der FCS endete das Schuljahr 2018/19 mit einem Highlight: Am 24. Juli standen alle 90 Primarschüler gemeinsam auf der Bühne, um das Musical „Zachäus“ (aus dem Verlag Adonia) aufzuführen. Mit großer Begeisterung sangen die Kinder klassenweise oder auch als gesamter Chor die eingängigen Lieder. Dazwischen wurde ebenfalls von den Kindern die Geschichte des kleinen Zöllners Zachäus, der Jesus begegnet, in kurzen Theaterszenen dargestellt. In bunten Kostümen traten die Schüler selbstbewusst vors Mikrofon und wuchsen dabei sichtlich über sich selbst hinaus. Innerhalb einer Blockwoche hatten die Schüler unter der Anleitung ihrer Klassenlehrerinnen die Lieder und Theaterszenen einstudiert, sowie die Kulissen hergestellt. Ein zentrales Ziel der Lehrerinnen war, jedes Kind in den Prozess einzubinden und mit seinen Talenten möglichst gut zu fördern. Die vielen zufriedenen und glücklichen Gesichter der Kinder sowie die Begeisterung der Zuhörerinnen und Zuhörer waren eine schöne Belohnung. „Ihr Grundschüler wart einfach spitze!!“

 

Stadtpiratencamp an der FCS – wie es war…

Wir freuen uns über die immer wieder gelingende Kooperation mit dem Stadtpiraten Freiburg e.V. Im aktuellen Newsletter der Stadtpiraten berichten sie über Projekte, wie das Camp, welches wir zweimal jährlich in Kooperation mit den Stadtpiraten durchführen. Dabei setzen wir aktive, lebensbejahende Zeichen gegen Vorurteile und Ausgrenzung.

Im Newsletter der Stadtpiraten heißt es:

«Ahoi ,

„Nun bleiben aber Glaube, Hoffnung und Liebe; diese drei. Die Liebe ist die Größte unter ihnen.“ (1. Korinther 13,13)

Vor zwei Wochen hat der Prozess um die Gruppenvergewaltigung in Freiburg begonnen. Es ist ein Prozess, der von einem grausamen Tathergang handelt und Wellen schlägt. Zehn Asylbewerber und ein Deutscher ohne Migrationshintergrund sind angeklagt eine 18 Jährige vergewaltigt zu haben.
Die Prozessunterlagen umfassen 70.000 Seiten, der Gerichtssaal, der eigentlich unter Denkmalschutz steht, musste umgebaut werden, ein Urteil wird nicht vor Ende des Jahres erwartet.

Inmitten der Diskussionen um die gesellschaftlichen Auswirkungen, die mit dem Zustrom an Geflüchteten einhergehen, wollen wir die Botschaft von Glaube, Hoffnung und Liebe hochhalten.

Die Vision von Stadtpiraten lautet, dass jedes Kind und jeder Teenager erleben soll, dass er/sie gewollt, begabt und geliebt ist. Unser Anspruch ist es, Hoffnung zu geben und konkrete (Lebens-)Perspektiven zu schaffen.

Wir sind überzeugt: Jedes Kind hat ein Recht darauf, dass es bereits in jungen Jahren gefördert wird, dass es Halt und Orientierung erfährt. Und Teenager brauchen in der so wichtigen Phase der Identitätsbildung Menschen, denen sie vertrauen können und die an sie glauben.
Lasst uns Zeichen der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe setzen.

In herzlicher Verbundenheit,

David Rösch, Micha Gohl und
Anna-Verena Fronz
im Namen von Stadtpiraten Freiburg e.V.»

Pfingstjugendtreffen in Aidlingen – FCS war dabei!

Über die Pfingstfeiertage machten wir uns mit einer Gruppe Schülerinnen und Schüler auf den Weg zum Pfingstjugendtreffen nach Aidlingen. Dort feierten wir mit rd. 8.000 Jugendlichen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum gemeinsam Gottesdienste, hörten Vorträge und spannende Lebensberichte, sangen und tanzten im Lobpreis und bei Konzerten von den OBros und Central Music, genossen die Gemeinschaft sowie den guten Hefezopf und hatten eine Menge Spaß.

Du konntest leider nicht mit dabei sein? Macht nichts: Viele Predigten und Vorträge gibt es auch online zum Nachhören. Schau doch mal rein: https://www.jugendtreffen-aidlingen.de/archiv/

(Dorothee B., begleitende Lehrerin)

Wertestarter fördern Tandemprogramm der FCS

Wie wird man eigentlich ein „Erwachsener“ und was gehört dazu? Als christliche Schule haben wir nicht nur die fachliche Bildung der Schülerinnen und Schüler im Blick. Es geht zudem um die Herzens-, Haltungs- und Wertebildung mit dem Ziel, Verantwortung für sich und die Gesellschaft übernehmen zu können.
Diese Form der Bildung findet allerdings weniger durch Vermittlung von Wissen statt, als vielmehr durch Erfahrung, Reflexion und daraus gewonnener Orientierung.
Erfahrung ist bekanntlich die Summe unserer Fehler und Fehler sind Lernmöglichkeiten. Nun muss man nicht jede Lernmöglichkeit – und damit jeden Fehler – selbst machen. Man kann von der Erfahrung anderer profitieren.
Hierzu hat die FCS ein Mentorenprogramm entwickelt, bei dem ein älterer Mentor sich für Schülerinnen und Schüler als Gegenüber anbietet. In gemeinsamen Aktionen kann Vertrauen wachsen und Raum für hilfreichen Austausch entstehen. „Wie hast du damals…?“. „Was hast du gemacht, als…?“. „Was ist dir wichtig geworden und warum gerade das?“.
Wer Freude daran hat, jüngeren Menschen als Mentor zur Seite zu stehen, kann sich gerne bei unserer Schulsozialarbeiterin melden (u.kopp@fcs-freiburg.de).

Schulfest 2019

Mit großer Freude haben wir am Samstag unser Schulfest gefeiert und uns auch über prominenten Besuch gefreut. Zusammen mit unserem mittlerweile pensionierten Schulleiter Paul Schlosser ging unser 1. Bürgermeister Ulrich v. Kirchbach in die Kickeroffensive, musste sich aber am Ende doch gegen den Vorstand des Trägervereins geschlagen geben und einen Euro ins Sparschwein zahlen. Der Erlös des Schulfestes geht in diesem Jahr übrigens an den Förderverein, der verschiedene Projekte an der FCS fördert.

Aber auch Stadtrat Stefan Schillinger und der Filialdirektor der Badischen Beamtenbank, Tim Lais, haben sich als Team gegen Stadtrat Ernst Lavori und Alexander Pollhans, Vorstand des Trägervereins der FCS, unter den wachsamen Augen des Stadtrates Prof. Dr. Rückauer versucht. Was sollen wir sagen? Nun, man kann nicht immer gewinnen… 😉

Zu Gast waren ebenfalls Stadtrat Dr. Klaus Schüle und David Rösch, Geschäftsführer p3 und Kandidat für die Gemeinderatswahl 2019.

So ein Schulfest ist nicht möglich ohne den Einsatz vieler Menschen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Beteiligten die dazu beigetragen haben, dass auch dieses Schulfest wieder etwas von der Gemeinschaft hat spüren lassen, die die FCS ausmacht. Herzlichen Dank!

BBBank ermöglicht Stipendien – FCS sagt danke

BBBank-Filialdirektor Tim Lais übergab am 25. Mai eine Spende in Höhe von 3.000 Euro zu Gunsten des Christlichen Schul- und Erziehungsverein e.V. (CSE) in Freiburg. Den symbolischen Spendenscheck nahm der Vorstand des CSE, Alexander Pollhans, für die Freie Christliche Schule (FCS) in Empfang. Mit dem Geld werden Kinder mit besonderen Leistungen oder aus finanziell benachteiligten Familien in Form von Schulstipendien unterstützt.

„Die BBBank ist bereits seit mehreren Jahren Schule und Förderverein bei unterschiedlichen Projekten behilflich“, sagt Lais bei der Übergabe. „Kinder zu fördern und zu unterstützen ist uns ein Grundbedürfnis.“

Die Spende stammt aus den Mitteln des Gewinnsparvereins e.V. Gewinnsparen ist eine Lotterie, in der man mit fünf Euro pro Monat teilnehmen und Preise gewinnen kann. Die BBBank-Mitglieder haben dort über 880.000 Lose gezeichnet.

Alexander Pollhans bedankt sich im Namen der Schülerinnen und Schüler herzlich für die Unterstützung.

Juniorwahl zur Europawahl 2019: Die FCS ist mit dabei!

Am 23.5. ging es für unsere Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse bei der Juniorwahl an die Wahlurne. Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. In den letzten Wochen stand das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan und nun geht es – wie bei der „echten“ Europawahl am 26. Mai 2019 – für die Schülerinnen und Schüler mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis – in das Wahllokal.

Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die Wählerverzeichnisse angelegt haben und später die Stimmen auszählen, übernehmen aktiv Verantwortung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wahl.

Bundesweit sind über 2.700 Schulen mit über 650.000 Schülerinnen und Schüler am Projekt beteiligt: https://www.juniorwahl.de/europawahl-2019.html

Das Gesamtergebnis der Juniorwahl wird am Wahlsonntag, den 26. Mai 2019 um 18:00 Uhr auf http://www.juniorwahl.de veröffentlicht.

Zum Hintergrund: Die Juniorwahl zur Europawahl 2019 wird bundesweit gefördert durch das Europäische Parlament, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundeszentrale für politische Bildung. Gefördert wird die Juniorwahl zur Europawahl 2019 in Baden-Württemberg durch die Ministerien für Kultus, Jugend und Sport sowie für Justiz für Europa.

Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich  schon mehr als 3 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.

Erklärvideos der Schülerinnen und Schüler:
https://learningapps.org/display?v=pnmoz9jek19
https://learningapps.org/7102379
https://learningapps.org/7100927
https://learningapps.org/display?v=p67f1sk9319
https://www.youtube.com/watch?v=iPLoBKtGSyk&feature=youtu.be

Herzlichen Dank an die Gym9, die alles organisiert hat!

Abschlusstreffen Erasmus+ in Thessaloniki 07.05-10.05.2019

Nach vier erfolgreichen Schüleraustauschen und intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema „Inventors and Innovators“ in den vergangenen beiden Schuljahren fand das letzte „Teachers‘ Meeting“ zur finalen Evaluation des Erasmus+ Projekts in Thessaloniki (Griechenland) statt. Neben der Arbeit am Projektthema verwöhnten uns unsere herzlichen Gastgeber mit einem tollen Programm und kulinarischen Highlights der griechischen Küche. Zudem bot sich die Möglichkeit, die entstandenen Verbindungen zu intensivieren und das Erlebte zu reflektieren:

Insgesamt waren rund 100 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 40 Lehrkräfte aus Schweden, Polen, Kroatien, Griechenland und Deutschland beteiligt, die das Projekt mit viel Freunde und Engagement ermöglicht haben. Dabei wurde sowohl in den jeweiligen Schulen als auch bei gegenseitigen Besuchen viel über das Thema im eigenen Land als auch bei unseren Europäischen Freunden gelernt.
Darüber hinaus gab es unvergessliche  Einblicke in die Kulturen und das Leben der Projektpartner, bei denen viele Unterschiede, aber noch viel mehr Gemeinsamkeiten festgestellt und Vorurteile abgebaut wurden.
Ganz nebenbei wurde natürlich auch die Verständigung auf Englisch trainiert. Wir haben damit den Grundstein für die europaweite Vernetzung unserer Schule gelegt und neue Freunde gewonnen. Wir sind uns sicher: dies war erst der Anfang von hoffentlich vielen weiteren Erasmus+ Projekten und ein echter Beitrag zur „Idee Europa“, denn sowohl von Lehrer-, Eltern- und Schülerseite war das Feedback überwältigend positiv.