Besuch aus Kamerun

Vom 25. – 27. November hatte wir Besuch von unserer Patenschule in Batouri / Kamerun. Diese Patenschaft kam vor vielen Jahren zustande, als unsere jetzige Lehrerin Ruth H. und ihr Bruder Johannes S. tatkräftig am Bau dieser Schule mitgeholfen haben. Auch haben später die damalige Grundschulleiterin Christine K. und Iris R. die Schule in Kamerun besucht. Jetzt waren die Schulleiterin Pauline und die Missionarin Erika K. für 3 Tage zum Berichten, Hospitieren und zum Austausch in der FCS. Es war ein großer Segen für uns, unsere Schüler und auch für die Besucher!

Auch erfuhren wir, unter was für schwierigen Umstände die Schule in Kamerun arbeitet und welchen finanziellen und politischen Herausforderungen sie sich stellen muss.

Unsere Schulleiter haben spontan Farbkästen gespendet, der FöV Workbooks für den Englischunterricht und der Vorstand zwei Notebooks. Die diesjährige Weihnachtsgottesdienstkollekte wird für die Partnerschule eingesammelt werden.

Wenn Sie unsere Partnerschule in Batouri finanziell unterstützen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Förderverein der FCS auf (i.rotzler(ät)fcs-freiburg.de).

Erasmus Austausch Türkei 2019 – Tag 4

24.10.2019

Um 09:00 fuhren wir mit dem Bus Richtung Ephesus. Erster Halt war eine riesige Statue der Jungfrau Maria. Neben der großen, goldenen Statue stand ein Baum, an den Leute Bänder oder ihre Taschentücher binden. Sie hoffen, dass dadurch ihre Wünsche erfüllt werden. Danach ging es weiter zu dem Haus, in dem Maria ihre letzten Lebensjahre verbracht haben soll. Außerdem besichtigten wir dort eine Quelle und tranken „heiliges Wasser“. Manche zündeten Kerzen an. In dem Haus gab es einen kleinen Altar und ein paar Bänke. Auch hier gab es eine vergitterte Wand, an die die Leute Tücher binden.

Als nächstes besuchten wir die antiken Ruinen in Ephesus, die aus der Zeit des Römischen Reichs stammen. Überall standen Säulen und Steinbögen herum. Es war sehr interessant, weil die Stadt gut erhalten ist. Außerdem ist die Anlage weitläufig und eindrücklich. Wir sahen zwei Theater, die alte Bücherei, Reste eines Krankenhauses und viele Reste von Mauern.

Anschließend fuhren wir weiter, um uns die Isabey Moschee (aus dem 14. Jahrhundert) anzuschauen. Alle Frauen mussten Kopftücher tragen und lang bekleidet sein. In der Moschee war es leer und auf dem Boden lag außer dem Teppich nichts. Wir hörten uns einen Vortrag über die Moschee an und bekamen getrocknete Feigen zu essen.

Zum Mittagessen fuhren wir nach Sirence. Es gab Salat, Pommes, Reis und Fleisch. Dann besichtigten wir das Dorf Sirence selbst. In einem Kellerraum eines Restaurants mit schöner Aussicht, durften die Lehrer Wein verkosten. Danach liefen wir in das Städtchen und schauten in die vielen Läden, voll mit Schmuck, Essen oder Anderem. Wir kauften Andenken oder das spezielle türkische Eis.

Nach diesem kurzweiligen Zwischenstopp fuhren wir zurück nach Izmir.

Clara, Gym10

Erasmus Austausch Türkei 2019 – Tag 3

23.10.2019

Am Morgen sind wir um 8:30 Uhr in der Schule angekommen. Dann sind wir alle in einen Reisebus eingestiegen. Mit diesem Bus sind wir zu einer kleinen Stadt mit dem Namen Seferihisar gefahren. Dort haben wir einen Vortrag über „Cittaslow“ gehört. Cittaslow ist eine Art Zertifikat für Städte oder Dörfer, die ihre lokalen Traditionen und ihre regionale Landwirtschaft schützen und erhalten wollen.

Nach dem Vortrag sind wir mit dem Bus zum Strand gefahren. Der Strand hatte türkises Wasser und schöne Felsen, aber man konnte auch direkt den Müll sehen. Zuerst haben wir, wie im Programm geplant, Müll eingesammelt und in Mülltüten geworfen. Danach wurde mal wieder ein Gruppenfoto geschossen und anschließend hatten wir die Chance im Meer zu schwimmen, was nur wenige gemacht haben, weil es eher kalt und windig war.

Wir sind dann nur ein paar Meter gelaufen und schon waren wir bei dem von den Türken gebuchten Restaurant, wir aßen dort mit einem wunderschönen Blick aufs Meer, Fisch, Fleisch oder Salat. Nach dem Mittagessen fuhren wir mit unserem Bus zu einer weiteren kleinen Stadt, in der wir Freizeit hatten. Die meisten Schüler waren shoppen oder haben Eis gegessen, oder auch beides. Am Ende sind wir wieder nach Izmir gefahren und wir hatten noch Zeit in unseren Gastfamilien.

Sarah, Gym9

Erasmus Austausch Türkei 2019 – Tag 2

Dienstag 22.10.19

Am Dienstag trafen wir uns alle um ca. neun Uhr in der Schule unserer Austauschschüler die im Stadtteil Bornova, Izmir liegt. Dort angekommen versammelten wir uns alle in einem großen Konferenzraum und verbrachten den Vormittag damit, neue Leute kennenzulernen, türkische Volkstänze zu lernen und auf dem Pausenhof Volleyball zu spielen. Anschließend aßen wir in der Schulcafeteria zu Mittag. Es gab Hähnchen mit Reis und Suppe. Außerdem durfte ich zum ersten mal eine typisch türkische Spezialität probieren: Baklava. Nach dem Essen wurden draußen auf dem Hof der Schule Stände der verschiedenen Länder, die am Erasmus+ Projekt teilnehmen, aufgebaut. An unseren Stand konnte man Fragen rund ums Thema Klimaschutz in Deutschland stellen. Unter anderem gab es einen Chor und Tanzvorführungen von einigen türkischen Schülern. Gegen Nachmittag hatten wir endlich Freizeit und zusammen mit unseren Austauschpartnern machten wir uns auf den Weg nach Alsancak einem Stadtteil von Izmir. Dort hatten wir Zeit zum Shoppen. Bevor wir uns am Abend alle auf den Heimweg machten probierten wir „Bomba“ eine weitere türkische Spezialität, eine Art Gebäck gefüllt mit flüssiger Schokolade vom Bäcker. Zuhause angekommen waren wir ziemlich satt und erschöpft jedoch wartete schon das zweite Abendessen, welches meine Gastmutter gekocht hatte, auf uns. Trotz meines nicht ganz so großen Hungers war es sehr lecker und schlussendlich kann ich nur sagen, dass allein das Türkische Essen ein guter Grund ist noch einmal in die Türkei zu reisen :D.

Janne, Gym10