Aus dem Schulleben

Blickfänge aus dem Kunstunterricht

Klasse 8

Thema: Luftperspektive

Wasserfarbe auf Malblock A3

Michael Veliki Rebecca Zimmermann

Klasse 12

Thema: Landschaftsmalerei nach Turner

Acryl auf Papier A2

Guilietta Weis Jasmin Olberg Lydia Brehm Emma Suchomel

Umweltschutz-Projekt der Gym 8

Unsere Gym 8 hat sich mit dem Thema Müll beschäftigt. Hier präsentieren wir zwei sehr unterschiedliche Perspektiven auf dieses Projekt.

Nicht reden, handeln!

Die Themen Müll und Umweltschutz sind heute eine große Nummer: man wird immer wieder mit der Bitte konfrontiert, sein Leben etwas umweltfreundlicher und müllfreier zu gestalten. So gibt es wiederverwendbare Strohhalme, Papier- statt Plastikverpackungen und viele andere Neuheiten. Dennoch kann man keinen Ausflug in den Park genießen, ohne auf Zigarettenstummel, Bierflaschen, Chipstüten und dergleichen zu stoßen. Es gibt einfach zu viele Menschen, denen das Wohlergehen unserer Natur nicht so sehr am Herzen liegt, als dass sie ihren Müll in die überall aufzufindenden Mülleimer entsorgen würden. Das ist uns, Annika, Samira und Yamina aus der Klasse Gym 8 der Freien Christlichen Schule Freiburg, aufgefallen und wir haben uns entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen.

Als Folge der Zusammenarbeit mit dem 8er Rat Freiburg, hat sich die Klasse Gym 8 der Freien Christlichen Schule Freiburg in Dreier- bis Fünfergruppen aufgeteilt, um Lösungen für verschiedene Probleme Freiburgs zu finden. Nach vielen Wochen der Überlegung und Besprechung waren meine Gruppe und ich soweit, uns auf den praktischen Teil unseres Projektes vorzubereiten. Unser Ziel war es, mit unserer ganzen Klasse eine Müllsammelaktion zu veranstalten, und im Nachhinein einen Bericht darüber zu verfassen. Wir kümmerten uns um die Materialien, legten einen Ort und einen Tag fest und trafen die letzten Vorbereitungen. Das Ergebnis war, dass wir uns am 1. Juli, einem Donnerstag, auf den Weg zum Seepark machen und dort in Vierer- und Fünfergruppen Müllsammeln würden.

Eben dieser Tag startete für die ganze Klasse mit einem Test in Biologie, nach welchem wir uns gleich mit allem Nötigen auf zum Seepark machten. Dort bekam jede Gruppe Handschuhe, Müllsäcke und Greifzangen ausgehändigt, es wurde eine Zeit ausgemacht, an welcher wir uns wieder treffen sollten, und dann ging es los. Die Gruppen trennten sich und ich ging mit meiner Gruppe als erstes an den See, wo wir gleich eine ganze Kolonie Zigarettenstummel fanden. Wir bestaunten die Schönheit unserer Umgebung, während wir unsere Säcke mit den verschiedensten Arten von Müll füllten. Nach einiger Zeit des Sammelns machten wir eine kurze Pause und freundeten uns mit den Enten dort an. Dann gingen wir weiter, um den Lebensraum eben solcher Tiere von den Hinterlassenschaften mancher Menschen zu befreien. Während unserer Arbeit wurden wir mehrmals von Besuchern des Parks angesprochen, die sich für unser Werk bei uns bedankten. So arbeiteten wir uns um den See herum vor und unser Sack füllte sich sichtlich mit weiteren Zigarettenstummeln und Kronkorken. Doch nach ungefähr einer Stunde rutschte ein Mädchen aus der Gruppe aus und verstauchte sich den Fuß. Deshalb ging ich mit einer zweiten weiter sammeln, ein anderes Mädchen blieb bei der Verletzten. Dieser Vorfall drückte zwar ein wenig auf die Stimmung, aber als wir dann gegen Ende wieder zum Rest unserer Gruppe zurückkehrten, ging es dem verletzten Mädchen auch schon wieder besser. Erschöpft und doch zufrieden, kehrten wir mit dem halbgefüllten Sack an den Startpunkt zurück und trafen dort auf die restlichen Gruppen. Es wurde viel geredet, und wir waren alle froh, wieder in die Schule zurückzukehren.

So war unser Projekt erfolgreich zu Ende geführt und ich muss sagen, es war eine schöne Erfahrung, unserer Umwelt zusammen mit Freunden zu helfen. Ich hoffe, wir konnten den Ein oder Anderen mit diesem Projekt dazu anregen, unsere Umwelt mehr zu schätzen und vielleicht das nächste Mal zweimal darüber nachzudenken, bevor er seinen Müll auf den Boden schmeißt.

Ich möchte mich bei der Klasse Gym 8 für ihre Mitarbeit bedanken, ohne Euch wäre das nicht möglich gewesen: Danke! Genauso möchte ich mich auch bei unserem Klassenlehrer Herr Johannes Roloff für die Unterstützung bedanken. Einfach vielen Dank an alle, die mit dem Projekt zu tun hatten: Nur durch Euch ist es zu diesem Erfolg gekommen!

Annika Fanny Legler

Müllproblem der Stadt Freiburg behandeln

Heutzutage wird so oft auf das Thema Müll aufmerksam gemacht, und doch gibt es immer noch so viel Müll, der herrenlos herumliegt oder in Gewässern schwimmt. Vielleicht nervt es den ein oder anderen, immer und immer wieder davon zu hören, “umweltfreundlicher zu leben“ und „auf die Natur zu achten “, doch eigentlich ist uns das alles noch gar nicht ganz vertraut. Vielleicht weiß der eine von der Müllinsel auf dem Meer nicht und hat noch nie davon gehört. Ein anderer beschäftigt sich nicht damit und stempelt es als ein nicht relevantes Thema ab und wiederum andere wollen etwas verändern und schaffen es einfach dieses Ziel umzusetzen und fühlen sich alleine in ihrer Meinung. Es gibt so viele verschiedene Gedanken über dieses Thema, die einen positiv, die andern vielleicht negativer.

Du wirst gebraucht. Du kannst helfen und genau mit deiner Hilfe können wir etwas erreichen!

Wir, die Schülerinnen Annika, Samira und Yamina einer Klasse der FCS Freiburg des Gymnasiums haben uns mit diesem Thema viele Stunden beschäftigt. Und jetzt fragst du dich eventuell, was das mit dir zu tun hat. Wir wollen euch allen unsere „Erfahrung“ mit diesem Thema mitteilen und euch anregen mit anzupacken. Wir haben das Ganze angefangen, da wir schulisch angeregt wurden, etwas zu verändern. Später haben wir dann mit der Klasse einen Ausflug gemacht und uns Zeit genommen, Müll zu sammeln und uns auch so bewusst zu werden, dass doch so viel Müll herumliegt.

Das Erstaunliche war, dass alle Schülerinnen und Schüler unserer Klasse sich an dem Müllsammeln beteiligt haben und sogar Spaß hatten. Es war schön zu hören, dass es ein Erfolg war und das auch zu sehen. Warum das ganze erwähnt wird, ist da wir dir oder euch zeigen wollen, dass, auch wenn man sich davor scheut und Vorurteile hat, es eine schöne Zeit werden kann, wenn man diese ausblendet und es versucht umzusetzen.

Im Nachhinein können wir nur sagen, dass es unserer Klasse geholfen hat, einen anderen Blick auf das Thema Müll zu bekommen und wir können es euch auch nur empfehlen. Mit diesem Artikel wollen wir euch und so vielen anderen einen Weg zeigen, den wir gemeinsam gehen können. Wir wollen dir und Anderen eine kleine Anregung mit auf den Weg geben. Durch Corona können wir nicht alle zusammen nebeneinander Müll sammeln gehen, oder auch mit Freunden geht es momentan nicht. Doch können wir es gemeinsam allein machen. Wir können, jeder für sich, an einen Ort gehen, an dem viel Müll ist und diesen dann auch aufsammeln und mitnehmen. Das alles können wir alle machen und so haben wir alle eine saubere Stadt. Macht alle mit!!!!

Als letztes wollen wir uns noch bei denen bedanken, die uns geholfen haben und ohne die es nicht möglich gewesen wäre, dies zu organisieren. Einer davon ist unser Klassenlehrer Herr Roloff, der uns immer mit Rat und Tat zur Seite stand und uns unterstützt hat. Wir wollen auch unserer Klasse danken, die so gut bei der Müllsammelaktion mitgemacht hat und bei so vielen anderen, wie zum Beispiel der Schulleitung, die uns auch unterstützt hat. Zuletzt wollen wir noch unserer Deutschlehrerin Frau Barho Danke sagen für die Korrektur unseres Artikels.

Wir bedanken uns noch bei euch, dass ihr euch Zeit genommen habt uns zuzuhören und hoffen es hat euch und der Umwelt geholfen.

Eure Schüler Samira Jäger, Annika Fanny Legler und Yamina Wüster der Klasse 8 des Gymnasiums der FCS Freiburg.

Artikel verfasst von Samira Jäger

Was schleicht da durch’s Gestrüpp?

Die Kinder des Schülerhortes haben in der letzten Woche bei der Aktion Freiburg packt an, an verschiedenen Stellen im Stadtteil Landwasser Müll gesammelt. Ausgestattet mit den von der Stadt Freiburg zur Verfügung gestellten coolen Handschuhen, Zangen und kleinen und großen Müllbeuteln stapften insgesamt etwa 40 Kinder durch Wiese und Wald und sammelten auch rund um Grillstellen oder an Wegen jede Menge Erstaunliches ein: von der Matratze über alte Regenschirme bis zu jeder Menge Flaschen und natürlich olle Masken. Mit jedem Fundstück wuchs die Begeisterung. „Ich wusste gar nicht, dass Müllsammeln so viel Spaß macht“, meinte David oder Anni: „schon vorbei? Wenn man ´was macht, was Spaß macht, geht die Zeit ganz schnell vorbei. Machen wir das Morgen wieder?“

Vielleicht nicht Morgen, aber wir machen das bestimmt noch mal.

 

FCS beim „Rainforest Run Freiburg“

In der Woche vom 14.06 – 18.06. nahmen insgesamt 7 Klassen von der 1. bis zur 9. Stufe am „Rainforest Run Freiburg“ auf dem Seeparkgelände teil. Die Zeitnahmestrecke verlief einmal um den Flückigersee. Es gab verschiedene Distanzen mit 1,1 km, 2,2 km, 4,4 km und 8,8 km, die man laufen, walken oder gehen konnte.
Es war ein überragendes Erlebnis für Schüler und Lehrer, an einem Laufevent unter professionellen Bedingungen teilzunehmen: es gab Streckenposten, Startnummern, Zuschauer und Transponder zur exakten Zeitmessung. Besonders zu Coronazeiten war das eine willkommene Abwechslung, da der Schulsport ansonsten nur sehr eingeschränkt stattfinden kann. Die Schüler waren überaus motiviert und erhielten zahlreiche Urkunden für ihre guten Laufleistungen. Die Ergebnisse finden Sie hier.
Darüber hinaus war der Lauf eine gute Gelegenheit, die Schüler für die Problematik der Umweltzerstörung und des Klimawandels zu sensibilisieren und dagegen aktiv zu werden. Das gesamte Startgeld von 4 € pro Person wurde direkt an die Regenwaldhilfe Bolivien weitergegeben. Die gesamte Organisation und Mithilfe aller Beteiligten erfolgte ehrenamtlich.

Dieses Jahr meldeten sich insgesamt 813 Teilnehmer für den Charity-Lauf an. Mit den Startgeldern und Spenden wurde ein Betrag von 10.600 € zusammengetragen. Dadurch können mit der gemeinnützigen Regenwaldstiftung „Rainforest Trust“ und der lokalen Bevölkerung mehr als 9000 Hektar Amazonas-Regenwald geschützt werden.
Insgesamt war der Lauf eine super Gelegenheit, um Sport mit Gutem zu verbinden. Weitere Infos zum Lauf und zur Regenwaldhilfe Bolivien finden Sie unter www.rainforestrun-freiburg.de

Hausaufgabenwerkstatt +

So etwas entsteht, wenn man Schülern einfach Leinwand, Acrylfarben und einen ruhigen Raum zur Verfügung stellt. Unsere Praktikantin bot den Schülern nach Erledigung der Hausaufgaben noch ein künstlerisches Angebot an. Als Thema schlug sie „Was ist trotz Corona schön“ vor. Die Schüler konnten aber auch ein eigenes Thema wählen. Die Schöpferin dieses Werkes ist 14 Jahre alt und nennt ihr Werk „Im Auge des Wasserfalls“. Sie hat es genossen, sich beim Malen frei zu fühlen und einfach mal für einen Augenblick alles zu vergessen, was ist.

#gemeinsambewegen – ein voller Preis-Erfolg für die FCS!

Der Aktionstag „Jugend trainiert“ – #gemeinsambewegen am 30. September war eine bundesweite Initiative für Schulen, um ein Zeichen für den Schulsport in Corona-Zeiten zu setzen. Die FCS hat neben 1.272 anderen Schulen daran teilgenommen und ein buntes, vielfältiges Bewegungsprogramm auf die Beine gestellt. Nun hatten wir nicht nur einen tollen Tag mit viel Bewegung und Spaß sondern haben zudem auch noch beim Fotowettbewerb der Deutsche Bahn AG und bei der Verlosung gewonnen!

Diese zwei Bilder der Klasse 10 im Gymnasium wurden von der Jury prämiert.

Die Klasse hat damit einen der 100 DB-Reisegutscheine im Wert von 1.000 € gewonnen. Bei der Verlosung hat die FCS als Schule gewonnen und bekam 100 Masken vom SC Freiburg „zusammen gemeiSChtert – Saison 19/20“ im Wert von etwa 500 €.

Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns mit Euch!

 

24 x Hoffnung

Das ganze Projekt 24 x Hoffnung findet sich auf Youtube!

Corona aus Schülerperspektive

Die WRS9 hat ein Kurzprojekt „Karikaturen selber zeichnen“ durchgeführt. Das Thema der Karikaturen war „Corona aus Schülerperspektive“. Im Zuge des Projekts sind einige gute Karikaturen passend zum Thema entstanden. „Es ist interessant, wie die Schüler als direkte Betroffene die Thematik wahrnehmen und künstlerisch umgesetzt haben,“ so der Klassenlehrer Samuel Rösch.

Buß- und Bettag 2020

Ursprünglich war der Buß- und Bettag ein gesetzlicher Feiertag. Als evangelischer Feiertag besteht er noch und wird weiterhin in vielen Gemeinden gefeiert. Viele evangelische Schulen begehen ihn auf besonders kreative Weise, so auch die FCS in Freiburg. Unsere Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich daher an diesem Tag nicht mit Mathe und Deutsch, sondern mit Themen rund um den christlichen Glauben.

Ursprünglich als offener Projekttag geplant, mit Angeboten und Workshops zu Themen wie z. B.: Wert des Lebens, Gottesbeziehung und Frieden und Gerechtigkeit, aber auch Dingen wie Bewahrung der Schöpfung, Gestalten der Zukunft oder gesellschaftliches Miteinander, musste in diesem Jahr der Buß- und Bettag im Rahmen des Unterrichtes stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich dann mit diesen Themen, die über die reine Wissensvermittlung hinausgehen:

Nächstenliebe, Teenie sein im Jahr 2020, Card Lettering und Watercolour, Bibel Art Journaling, aber auch Fragen wie: was bringt die Zukunft, oder: was darf mich mein Glaube kosten. „Die Corona-Auflagen haben zwar dazu geführt, dass der Tag ganz anders als sonst stattfinden musste, aber es hat gutgetan, sich mal wieder mit anderen Themen beschäftigen zu können und mit den Schülern anders in Kontakt zu kommen,“ so Friedemann Pfaff, Schulleiter des Gymnasiums, „am Ende des Tages konnten wir trotz der Corona-Einschränkungen auf einen für alle Gewinn bringenden Tag zurückblicken“.

 

Jugend trainiert – gemeinsam bewegen

Wir haben als Schule am ersten deutschlandweiten dezentralen Aktionstag von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ am 30. September teilgenommen. Dieser Schulsport-Aktionstag war insgesamt  ein voller Erfolg. Es war sensationell, was die Schüler und Lehrer zwischen Flensburg und Garmisch auf die Beine gestellt haben und die FCS war mit dabei! Insgesamt haben an diesem Tag mehr als 235.000 Schülerinnen und Schüler aus 1.273 Schulen gemeinsam ein starkes Zeichen für den Schulsport gesetzt und auf die Bedeutung von Sport und Bewegung im schulischen Alltag hingewiesen.

„Wir wollen auch an diesem Tag unsere Schüler aus ihrem Sitz-Alltag rausholen und mit ihnen eine ca. 20-minütige Bewegungspause gestalten!“ so Konstantin Schmidt aus der Sportfachschaft. „Ich habe heute viele fröhliche Gesichter gesehen! Die Aktionen sind deutlich besser angekommen, als vorher gedacht – bei Schülern und Lehrern. Das freut mich sehr!“ Das Programm war so vielseitig und bunt, wie unsere Lehrer es auch sind: von Sportstationen im Waldschulhof für die Grundschüler über Bewegungschaos, Flashmob, Parcours, Dehwurm und Treppensprints bis hin zu Klassikern wie Basketball, Volleyball, Staffellauf und Tischtennis. Die meisten Aktionen fanden draußen rund um das Schulhaus statt, sodass eigentlich den ganzen Tag über immer irgendeine Gruppe draußen in Bewegung zu sehen war. Vielen Dank an alle, die diesen bewegenden Tag mitgestaltet und mitgemacht haben!