Stadtpiratencamp an der FCS – wie es war…

Wir freuen uns über die immer wieder gelingende Kooperation mit dem Stadtpiraten Freiburg e.V. Im aktuellen Newsletter der Stadtpiraten berichten sie über Projekte, wie das Camp, welches wir zweimal jährlich in Kooperation mit den Stadtpiraten durchführen. Dabei setzen wir aktive, lebensbejahende Zeichen gegen Vorurteile und Ausgrenzung.

Im Newsletter der Stadtpiraten heißt es:

«Ahoi ,

„Nun bleiben aber Glaube, Hoffnung und Liebe; diese drei. Die Liebe ist die Größte unter ihnen.“ (1. Korinther 13,13)

Vor zwei Wochen hat der Prozess um die Gruppenvergewaltigung in Freiburg begonnen. Es ist ein Prozess, der von einem grausamen Tathergang handelt und Wellen schlägt. Zehn Asylbewerber und ein Deutscher ohne Migrationshintergrund sind angeklagt eine 18 Jährige vergewaltigt zu haben.
Die Prozessunterlagen umfassen 70.000 Seiten, der Gerichtssaal, der eigentlich unter Denkmalschutz steht, musste umgebaut werden, ein Urteil wird nicht vor Ende des Jahres erwartet.

Inmitten der Diskussionen um die gesellschaftlichen Auswirkungen, die mit dem Zustrom an Geflüchteten einhergehen, wollen wir die Botschaft von Glaube, Hoffnung und Liebe hochhalten.

Die Vision von Stadtpiraten lautet, dass jedes Kind und jeder Teenager erleben soll, dass er/sie gewollt, begabt und geliebt ist. Unser Anspruch ist es, Hoffnung zu geben und konkrete (Lebens-)Perspektiven zu schaffen.

Wir sind überzeugt: Jedes Kind hat ein Recht darauf, dass es bereits in jungen Jahren gefördert wird, dass es Halt und Orientierung erfährt. Und Teenager brauchen in der so wichtigen Phase der Identitätsbildung Menschen, denen sie vertrauen können und die an sie glauben.
Lasst uns Zeichen der Hoffnung, des Glaubens und der Liebe setzen.

In herzlicher Verbundenheit,

David Rösch, Micha Gohl und
Anna-Verena Fronz
im Namen von Stadtpiraten Freiburg e.V.»

Pfingstjugendtreffen in Aidlingen – FCS war dabei!

Über die Pfingstfeiertage machten wir uns mit einer Gruppe Schülerinnen und Schüler auf den Weg zum Pfingstjugendtreffen nach Aidlingen. Dort feierten wir mit rd. 8.000 Jugendlichen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum gemeinsam Gottesdienste, hörten Vorträge und spannende Lebensberichte, sangen und tanzten im Lobpreis und bei Konzerten von den OBros und Central Music, genossen die Gemeinschaft sowie den guten Hefezopf und hatten eine Menge Spaß.

Du konntest leider nicht mit dabei sein? Macht nichts: Viele Predigten und Vorträge gibt es auch online zum Nachhören. Schau doch mal rein: https://www.jugendtreffen-aidlingen.de/archiv/

(Dorothee B., begleitende Lehrerin)

Wertestarter fördern Tandemprogramm der FCS

Wie wird man eigentlich ein „Erwachsener“ und was gehört dazu? Als christliche Schule haben wir nicht nur die fachliche Bildung der Schülerinnen und Schüler im Blick. Es geht zudem um die Herzens-, Haltungs- und Wertebildung mit dem Ziel, Verantwortung für sich und die Gesellschaft übernehmen zu können.
Diese Form der Bildung findet allerdings weniger durch Vermittlung von Wissen statt, als vielmehr durch Erfahrung, Reflexion und daraus gewonnener Orientierung.
Erfahrung ist bekanntlich die Summe unserer Fehler und Fehler sind Lernmöglichkeiten. Nun muss man nicht jede Lernmöglichkeit – und damit jeden Fehler – selbst machen. Man kann von der Erfahrung anderer profitieren.
Hierzu hat die FCS ein Mentorenprogramm entwickelt, bei dem ein älterer Mentor sich für Schülerinnen und Schüler als Gegenüber anbietet. In gemeinsamen Aktionen kann Vertrauen wachsen und Raum für hilfreichen Austausch entstehen. „Wie hast du damals…?“. „Was hast du gemacht, als…?“. „Was ist dir wichtig geworden und warum gerade das?“.
Wer Freude daran hat, jüngeren Menschen als Mentor zur Seite zu stehen, kann sich gerne bei unserer Schulsozialarbeiterin melden (u.kopp@fcs-freiburg.de).

Schulfest 2019

Mit großer Freude haben wir am Samstag unser Schulfest gefeiert und uns auch über prominenten Besuch gefreut. Zusammen mit unserem mittlerweile pensionierten Schulleiter Paul Schlosser ging unser 1. Bürgermeister Ulrich v. Kirchbach in die Kickeroffensive, musste sich aber am Ende doch gegen den Vorstand des Trägervereins geschlagen geben und einen Euro ins Sparschwein zahlen. Der Erlös des Schulfestes geht in diesem Jahr übrigens an den Förderverein, der verschiedene Projekte an der FCS fördert.

Aber auch Stadtrat Stefan Schillinger und der Filialdirektor der Badischen Beamtenbank, Tim Lais, haben sich als Team gegen Stadtrat Ernst Lavori und Alexander Pollhans, Vorstand des Trägervereins der FCS, unter den wachsamen Augen des Stadtrates Prof. Dr. Rückauer versucht. Was sollen wir sagen? Nun, man kann nicht immer gewinnen… 😉

Zu Gast waren ebenfalls Stadtrat Dr. Klaus Schüle und David Rösch, Geschäftsführer p3 und Kandidat für die Gemeinderatswahl 2019.

So ein Schulfest ist nicht möglich ohne den Einsatz vieler Menschen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Beteiligten die dazu beigetragen haben, dass auch dieses Schulfest wieder etwas von der Gemeinschaft hat spüren lassen, die die FCS ausmacht. Herzlichen Dank!

BBBank ermöglicht Stipendien – FCS sagt danke

BBBank-Filialdirektor Tim Lais übergab am 25. Mai eine Spende in Höhe von 3.000 Euro zu Gunsten des Christlichen Schul- und Erziehungsverein e.V. (CSE) in Freiburg. Den symbolischen Spendenscheck nahm der Vorstand des CSE, Alexander Pollhans, für die Freie Christliche Schule (FCS) in Empfang. Mit dem Geld werden Kinder mit besonderen Leistungen oder aus finanziell benachteiligten Familien in Form von Schulstipendien unterstützt.

„Die BBBank ist bereits seit mehreren Jahren Schule und Förderverein bei unterschiedlichen Projekten behilflich“, sagt Lais bei der Übergabe. „Kinder zu fördern und zu unterstützen ist uns ein Grundbedürfnis.“

Die Spende stammt aus den Mitteln des Gewinnsparvereins e.V. Gewinnsparen ist eine Lotterie, in der man mit fünf Euro pro Monat teilnehmen und Preise gewinnen kann. Die BBBank-Mitglieder haben dort über 880.000 Lose gezeichnet.

Alexander Pollhans bedankt sich im Namen der Schülerinnen und Schüler herzlich für die Unterstützung.

Juniorwahl zur Europawahl 2019: Die FCS ist mit dabei!

Am 23.5. ging es für unsere Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse bei der Juniorwahl an die Wahlurne. Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. In den letzten Wochen stand das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan und nun geht es – wie bei der „echten“ Europawahl am 26. Mai 2019 – für die Schülerinnen und Schüler mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis – in das Wahllokal.

Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die Wählerverzeichnisse angelegt haben und später die Stimmen auszählen, übernehmen aktiv Verantwortung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wahl.

Bundesweit sind über 2.700 Schulen mit über 650.000 Schülerinnen und Schüler am Projekt beteiligt: https://www.juniorwahl.de/europawahl-2019.html

Das Gesamtergebnis der Juniorwahl wird am Wahlsonntag, den 26. Mai 2019 um 18:00 Uhr auf http://www.juniorwahl.de veröffentlicht.

Zum Hintergrund: Die Juniorwahl zur Europawahl 2019 wird bundesweit gefördert durch das Europäische Parlament, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundeszentrale für politische Bildung. Gefördert wird die Juniorwahl zur Europawahl 2019 in Baden-Württemberg durch die Ministerien für Kultus, Jugend und Sport sowie für Justiz für Europa.

Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich  schon mehr als 3 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.

Erklärvideos der Schülerinnen und Schüler:
https://learningapps.org/display?v=pnmoz9jek19
https://learningapps.org/7102379
https://learningapps.org/7100927
https://learningapps.org/display?v=p67f1sk9319
https://www.youtube.com/watch?v=iPLoBKtGSyk&feature=youtu.be

Herzlichen Dank an die Gym9, die alles organisiert hat!

Abschlusstreffen Erasmus+ in Thessaloniki 07.05-10.05.2019

Nach vier erfolgreichen Schüleraustauschen und intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema „Inventors and Innovators“ in den vergangenen beiden Schuljahren fand das letzte „Teachers‘ Meeting“ zur finalen Evaluation des Erasmus+ Projekts in Thessaloniki (Griechenland) statt. Neben der Arbeit am Projektthema verwöhnten uns unsere herzlichen Gastgeber mit einem tollen Programm und kulinarischen Highlights der griechischen Küche. Zudem bot sich die Möglichkeit, die entstandenen Verbindungen zu intensivieren und das Erlebte zu reflektieren:

Insgesamt waren rund 100 Schülerinnen und Schüler sowie etwa 40 Lehrkräfte aus Schweden, Polen, Kroatien, Griechenland und Deutschland beteiligt, die das Projekt mit viel Freunde und Engagement ermöglicht haben. Dabei wurde sowohl in den jeweiligen Schulen als auch bei gegenseitigen Besuchen viel über das Thema im eigenen Land als auch bei unseren Europäischen Freunden gelernt.
Darüber hinaus gab es unvergessliche  Einblicke in die Kulturen und das Leben der Projektpartner, bei denen viele Unterschiede, aber noch viel mehr Gemeinsamkeiten festgestellt und Vorurteile abgebaut wurden.
Ganz nebenbei wurde natürlich auch die Verständigung auf Englisch trainiert. Wir haben damit den Grundstein für die europaweite Vernetzung unserer Schule gelegt und neue Freunde gewonnen. Wir sind uns sicher: dies war erst der Anfang von hoffentlich vielen weiteren Erasmus+ Projekten und ein echter Beitrag zur „Idee Europa“, denn sowohl von Lehrer-, Eltern- und Schülerseite war das Feedback überwältigend positiv.

FCS macht mit beim Handwerksbattle

Elf Schülerinnen und Schüler der FCS haben mitgemacht beim Handwerksbattle. Ziel war es, eine weitere Bank für den Pausenhof der Schule anhand von zwei Prototypen zu bauen und eine extra Kinderbank gleichen Bautyps für unsere Kita Bunte Burg. Seit dem Bau der ersten Bank profitieren an diesem sonnigen Platz Kinder, die in der Pause eher etwas Ruhe brauchen oder über die Mittagspause im „Lebensraum Schule“ einmal ihre Körperhaltung ändern wollen.

Um zu wissen, wie groß die Bänke sein müssen, wurde Maß genommen am lebenden Objekt 🙂

Für die Produktion der Bänke wurden Siebdruckplatten, Douglasienlatten, Montagebänder und Schrauben benötigt. Trotz einiger „Durststrecken“ hat das Projekt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern Spaß gemacht und das Selbstvertrauen in handwerkliche Fertigkeiten gestärkt. Wir bedanken uns bei der Akademie Würth und der Schreinerei Häring für die Ermöglichung des Projektes!

 

Energie, Klima, Umwelt – was heute technisch möglich ist

Im Rahmen der bestehenden Kooperation der FCS mit der Gewerbeakademie Freiburg fand am 10.05.19 für alle Schülerinnen und Schüler der 10. – 13. Klasse eine Informationsveranstaltung unter dem Titel SHK4future statt. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Offenburg und dem ISE Fraunhofer-Institut Freiburg wurden aktuelle und interessante Informationen zum Umwelt- und Klimawandel in Zusammenhang mit dem Bau und der technischen Ausstattung heutiger Gebäude vermittelt. Im Anschluss an einen theoretischen Input in der FCS konnten die Schülerinnen und Schüler einen zum Passivhaus umgebauten Frachtcontainer mit neuester Technik aus dem Bereich Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik auf dem Gelände der Gewerbeakademie besichtigen. Im Austausch mit den zuständigen Experten vor Ort konnten weiterführende Fragen gestellt und diskutiert werden. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die beteiligten Kooperationspartner für den Einblick in die zukunftsträchtigen Ausbildungsberufe, sowie den dazu passenden Studiengängen im Bereich SHK und TGA (technische Gebäudeausstattung).

Informationen zur Handwerkskammer finden Sie hier (externer Link).

ICH-Projektwoche abgeschlossen

Unsere 11. Klasse des beruflichen Gymnasiums (Profil: Gestaltungs- und Medientechnik) hat im Zeitraum vom 01.04.19 – 12.04.19 das ICH-Projekt durchlaufen. In diesem Projekt gehen die Schülerinnen und Schüler, vor allem im ersten Projektteil, auf vielfältige Art und Weise auf die Suche nach ihrer eigenen Identität, ihren eigenen Stärken und Schwächen, ihren eigenen Werten und versuchen dann im zweiten Teil die Perspektive zu wechseln, indem sie Mitmenschen mit ihren Geschichten kennenlernen, um die eigenen Sichtweisen zu reflektieren und gegebenenfalls zu überdenken.

Nach drei Tagen intensiver Beschäftigung mit sich selbst (ICH – Wer ist das eigentlich?), erfolgte am vierten Tag ein Klassenaktionstag (ICH – Tu mir was Gutes), der nach den Wünschen der Klasse durchgeführt wurde. Am letzten Tag der ersten Woche stand ein Workshoptag, angeleitet von der Freiburger Hilfsgemeinschaft (www.fhgev.de), auf dem Programm mit dem Titel: Verrückt – na und? Seelisch fit in Schule und Ausbildung.

Die zweite Projektwoche stand unter dem Titel ICH UND DIE ANDEREN – Wer sind die eigentlich? Die Schülerinnen und Schüler besuchten in dieser Woche verschiedene Einrichtungen, um sich mit Mitmenschen in anderen Lebenssituation zu unterhalten und in Kontakt zu treten. In Zusammenarbeit mit der P3-Werkstatt (https://www.p3-werkstatt.de/home), dem Haus Tobias (https://haustobias.sozialwerk-breisgau.de), dem Essenstreff Freiburg (http://www.essenstreff-freiburg.de) und dem Wichernhaus Freiburg (https://wichernhaus-freiburg.de) entstanden so viele gewinnbringende Erfahrungen für alle Schülerinnen und Schüler. Abgerundet wird das gesamte Ich-Projekt nun durch eine Nach- bzw. Verarbeitung im nachfolgenden Fachunterricht durch Evaluationen oder auch künstlerisch bzw. gestalterischen Produkten zu den gewonnenen Eindrücken.

Das ICH-Projekt trägt zur Stärkung christlicher Werte bei, da nach intensiver Beschäftigung der Blick vom ICH zum DU gewendet wird. Es fördert soziale Verantwortung und trägt christliche Werte in den Alltag.

Wir danken der Stiftung Wertestarter für die finanzielle Unterstützung!