Aus dem Schulleben

Erasmus+ in Nordmazedonien Tag 2

Am Montag fing das Programm um 9:30 an. Alle Teilnehmer des Projekts trafen sich in der Schule, wo uns ein kurzer Überblick über die nächsten Tage gegeben wurde. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt mit jeweils einer Person aus Nordmazedonien, die uns durch die Schule führte.
Wir lernten sehr viel über die Schule vor Ort, aber auch über das gesamte Schulsystem, selbst Unterrichtsstunden durften wir stören, um ein Gefühl für Schule in Nordmazedonien zu bekommen.
Am Mittag kamen wieder alle zusammen und wir gingen in ein Restaurant, um Essen zu gehen uns ein bisschen besser kennen zu lernen. Schon bald bemerkten wir, wie cool es ist, internationale Freunde zu haben. Im Austausch miteinander zu sein war und ist total interessant, gerade wenn das Thema auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Länder fällt.
Nach dem Mittagessen wollten wir auch unsere Umgebung ein bisschen erkunden, auf einem Spaziergang wurde uns die Stadt gezeigt. Dieser endete dann auf einem Berg ganz in der Nähe. Von dort hatte man eine unglaubliche Sicht über die Stadt, die Umgebung und die Natur rundherum. Es war echt besonders zu sehen, wie nah die Stadt der Natur doch ist.
Abends beschlossen die Schüler, sich wieder zu treffen, dieses Mal waren alle dabei. Im Café angekommen wurde es laut, jeder redete mit jedem, lachte und hatte einfach Spaß. Dieser Abend machte deutlich, dass die kommende Woche alles andere als langweilig werden würde. Wie auch, wenn man mit so tollen Menschen unterwegs ist. Auf jeden Fall hat dieser Tag dafür gesorgt, dass ich jetzt voller Vorfreude auf die nächsten Tage schaute und gespannt war, was sie noch alles bringen würden.  

Amrai, Gym 11 

Erasmus+ in Nordmazedonien Tag 1

Am Sonntag dem 8. Mai ging es für 5 Schüler und unsere Lehrer Frau Völklein und Herr Junker in Freiburg los. Wir wollten nach Nordmazedonien, um dort, zusammen mit unseren restlichen Partnern aus Norwegen, Italien, Tschechien und der Türkei, Teil der Erasmus Mobility des Erasmus+ Projektes „Climate Action“ zu sein. Unser erstes Ziel war der Basler Flughafen. Doch hier der große Schock: ein Schüler hatte unvorhersehbare Probleme mit seinen Papieren. Am Ende mussten wir uns von ihm verabschieden und die Reise ohne ihn antreten. Jetzt waren wir noch zu viert.
Danach gab es aber keine Komplikationen mehr. Unser Flug ging wie geplant und ohne weitere Schwierigkeiten landeten wir in der Hauptstadt Nordmazedoniens: Skopje. Hier wollten wir aber nicht bleiben. Auf dem Parkplatz wurden wir schon erwartet, denn unsere letzte Etappe stand noch an: mit dem Auto fuhren wir 2 Stunden durchs Bergland, bis wir abends endlich an unserem Ziel, der kleinen Stadt Kichevo, ankamen.
Dort wurden wir schon herzlichst von unseren Gastfamilien erwartet. Sie zeigten uns, wo wir die nächsten Tage leben würden. Doch es blieb nicht viel Zeit zum Auspacken, denn schon bald wollten sich die mazedonischen Mädchen wieder treffen. Ein Teil von uns beschloss also, in ein Café zu gehen. Hier lernte ich weitere Menschen kennen, unter ihnen auch die türkischen Mädchen unserer Gruppe. Allzu lange blieben wir dort aber auch nicht, denn wir waren alle sehr geschlaucht von der anstrengenden Reise.  

Amrai, Gym 11 

Erasmus+ in Italien – Tag 3

Um 10:00 Uhr sollten sich alle an der Schule treffen, doch durch einige Verspätungen haben wir erst um 11:00 Uhr mit dem Programm angefangen. Aus jedem Land haben sich die Lehrer und Schüler kurz vorgestellt und ein paar Sätze zu deren Schulen gesagt. Daraufhin kam der Sportlehrer der italienischen Schule zu uns und wir haben zusammen Volleyball gespielt. Mittags gab es dann kleine Gebäcke, die wir aßen, während wir auf die Leute aus Mazedonien warteten.   

Nachdem die Mazedonier in Mondragone angekommen waren, haben wir uns dann alle zusammen auf den Weg zum Strand gemacht, der nicht länger als eine Stunde entfernt war.  Nach einem Gruppenfoto haben einige sich dazu entschlossen, in eine Eisdiele zusammen zu gehen (das Eis war viel besser als in Deutschland :D).

Später am Abend haben sich alle Erasmus-Schüler getroffen, um den Geburtstag von Buse aus der Türkei zu feiern. Wir haben also in einer Pizzeria gegessen und ihr ihren Kuchen und die Geschenke überreicht. Natürlich durfte sie einige italienische Bräuche kennenlernen. Wie beispielweise die Kerzen des Kuchens durchzubrechen, um sich etwas wünschen zu dürfen. Den Kuchen aßen wir anschließend am Strand in einer kleineren Runde. Wieder bei meiner Gastfamilie war ich erst um 00:30 Uhr.   

Rahel, SGG 1  

Erasmus+ in Italien – Tag 1

Die Woche startete mit einem italienischem Feiertag, dem Tag der Befreiung Italiens, auf Italiensch „Anniversario della Liberazione“. Aus diesem Grund hatten unsere Gastschüler keine Schule und wir konnten ausschlafen. Gegen Mittag machten wir uns auf dem Weg zu einer Gastschülerin, die in einer Villa wohnte. Dort trafen wir uns mit den anderen italienischen Gastschülern und warteten auf die Ankunft der norwegischen und türkischen Schüler. Als diese ankamen stießen wir zusammen an und die italienischen Schüler brachten uns einen Toastspruch bei. Danach aßen wir zusammen Burger, welche zu unserer Überraschung lediglich aus einem Brötchen und einem dazwischengeklemmten Patty bestanden. Als Nachtisch hatten die Italiener eine große Platte von traditionellen italienischen Süßgebäcken, zum Beispiel aus Neapel und Sizilien, vorbereitet. Anschließend fuhren wir zusammen zum Strand, einige Schüler waren sehr begeistert und wollten direkt in das Wasser springen, doch unsere Gastschüler mussten uns mitteilen, dass es dafür leider noch zu kalt ist. Nachdem wir am Strand Muscheln gesammelt und mit Barmusik im Hintergrund die Sonne genossen haben, ging es auch schon weiter zu einer Party. Diese fand in einer sehr schönen Location mit viel Grünfläche, Olivenbäumen, Lichterketten, diversen Sitzmöglichkeiten wie Hängematten und Liegestühlen und einem DJ unter freiem Himmel statt. Nach viel Tanzen und dem Kennenlernen mit den anderen Schülern, gingen wir wieder zu einer der Gastschülerinnen und schlossen den Tag mit einem erneuten Burgeressen ab.  

Jasmin und Felizia, K1 

Co-funded by the EU – Erasmus + Program „Climate Action“ (2019-2022 – Verlängerung aufgrund der Corona Pandemie)

Projektideen und Aktivitäten:

Teilnehmende Länder: Italien (Mondragone), Mazedonien (Kicevo), Norwegen (Drammen), Türkei (Izmir), Tschechien (Podebrady), Deutschland (Freiburg)

Die Klimakrise und ihre Konsequenzen sind kein Phänomen, das sich lokal begrenzen lässt. Aus diesem Grund arbeiten unsere sechs Partnerschulen an den globalen aber auch lokalen Ausprägungen des Klimawandels und erhalten so Einblicke in die Komplexität des Themas aber auch der Möglichkeiten, zusammen etwas zu erreichen. Die unterschiedlichen geographischen Gegebenheiten, aber auch die verschiedenen Gesellschaften, die auf den Austauschmobilitäten von jeweils einer Delegation jeder Schule vor Ort erfahren und analysiert werden kann verdeutlicht eindrucksvoll, wie wir als Europäische Bürger aber noch darüber hinaus als Weltbürger im selben Boot sitzen und zur Bewältigung an einem Strang ziehen müssen. Dabei lernen wir von- und miteinander und tragen die neugewonnenen Erkenntnisse in unsere jeweiligen Familien und Gemeinschaften. Zu den Aktivitäten des Projekts gehören die regelmäßige Erstellung eines handschriftlichen „Fanzines“ zu Umwelt- und Klimathemen, Projekte an den Schulen selbst, wie das Etablieren von Schulgärten und natürlich die Besuche vor Ort, die jedem Teilnehmenden lebenslange Erinnerungen und eine einzigartige Erweiterung des eigenen Horizonts ermöglichen. 

Des weiteren werden Clean-up Projekte durchgeführt, Explanatory Videos erstellt, Interviews geführt und Vorträge bei Fachleuten besucht. In Freiburg konkret geht es unter anderem um nachhaltige und klimafreundliche Stadtplanung und Stadtentwicklung wobei ein Besuch der Vauban, des Gewerbeparks Breisgau mit der Müllverbrennungsanlage TREA, des EU-Parlaments in Straßburg und des Naturparks Schwarzwald auf dem Programm stehen.  

Platz 3 beim Fußballturnier der Horte!

Eine tolle Truppe! Ein toller Erfolg! Und es gab sogar einen Pokal!

Es waren mehrere gemischte Mannschaften aus verschiedenen Horten in und um Freiburg, die sich am 12.07.22 auf dem Platz der FT Freiburg nach langer Coronapause zu einem Turnier trafen. Es war mega heiß, so auch die Kinder – auf’s Spielen. Unsere haben sich trotz kurzer Vorbereitungszeit und vielen krankheitsbedingten Ausfällen beim Training mit Michi Vonderstraß, wacker geschlagen.

Für den Hort der FCS war es das erste Mal. Aber wir machen sicher wieder mit!

Die Gym9 in Berlin

Wir, die Klasse Gym 9, waren vom 25. bis zum 29. April mit unseren Lehrern Frau Tiedemann-Finger und Herrn Holl auf Klassenfahrt in Berlin.

Während dieser Zeit haben wir sehr viel besichtigt und uns auch gut amüsiert. Es wurden alle Interessen abgedeckt, von Politik über die neuere deutsche Geschichte bis hin zu einem Besuch der Deutschen Oper: für jeden war mal was dabei. Jeden Tag war eine kleine Gruppe von Schülern dafür zuständig, die Klasse an ihr Ziel zu Führen. Uns wurde also auch eine gewisse Verantwortung übertragen und wir lernten, uns in der unbekannten Stadt zurecht zu finden.

Jeden Morgen gab es im Speisesaal unseres Hotels in Friedrichshain ein ausgewogenes und leckeres Frühstück um 7.15 Uhr. Danach begannen wir unser Tagesprogramm. Am ersten Tag besuchten wir zum Beispiel den Ku-Damm mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und das KaDeWe und hatten dazwischen viel Zeit, alles selbst zu besichtigen und shoppen zu gehen.

Am nächsten Tag besichtigten wir die Holocaust Gedenkstätte am Brandenburger Tor, was uns alle mitgenommen hat. Außerdem hatten wir eine tolle Führung durch das Denkmal. Danach konnten wir uns was zu essen besorgen und sind eigenständig zum Technik-Museum gefahren. Das Technik- Museum hat nicht jedem gefallen aber insgesamt fanden es die meisten doch toll. Zum Abschluss des Tages haben wir uns beim „Türkenmarkt“ in Kreuzberg wieder getroffen und hatten dann Zeit, diesen zu besichtigen und Abend zu essen. Die große Auswahl an Obst und Gemüse sowie verschiedene Speisen begeisterte die meisten von uns.

Am nächsten Tag besuchten wir zunächst den „Tränenpalast“ am Bahnhof Friedrichstraße, um etwas über die Teilung Deutschlands zu erfahren. Vor Ort konnten wir erleben, wie das Passieren der Grenze vonstatten ging, und welche Probleme die Leute dabei erdulden mussten. Anschließend ging es zum Checkpoint Charlie, von dem wir alle eher enttäuscht waren und mehr erwartet hatten. Danach sind wir noch zur East Side Gallery gefahren und haben uns diese angeschaut und uns am letzten Mauerstück (mit wasserlöslichem Stift) „verewigt“. Im Anschluss hatten wir freie Zeit, die viele zum Shoppen und Essen genutzt haben. Darauf sind wir ins DDR Museum gefahren. Das DDR Museum war für fast alle interessant, und es hat uns Spaß gemacht etwas über das doch sehr andere Leben zu erfahren. Am Abend gingen wir noch gemeinsam in ein Restaurant. Die Auswahl an asiatischen Gerichten hat uns allen geschmeckt.

Am folgenden Tag besuchten wir zunächst die Kuppel auf dem Reichstagsgebäude. Dort hatten wir eine tolle Aussicht und sogar im Anschluss die Möglichkeit, viele bekannte Politiker live zu sehen, da diese gerade aus einer Bundestagsabstimmung im Plenarsaal kamen. Als zweiten Programmpunkt ging es danach auf die Museums-Insel, auf der wir zwei geschichtliche Museen besuchten. Nach einer längeren Freizeit haben wir uns fein gemacht und sind in die Deutsche Oper zu einer Inszenierung von Mozarts „Die Zauberflöte“ gegangen. Die Mehrheit der Klasse war am Ende positiv überrascht von der Vorstellung und viele der bekannten Melodien klangen uns lange in den Ohren nach.

Am letzten Tag standen zunächst Packen und das Räumen der Zimmer auf dem Programm. Anschließend fuhren wir noch ein letztes Mal in die City, um der Stadt bei einer Bootstour, die uns allen echt Spaß gemacht hat, Lebewohl zusagen. Danach haben wir nichts anderes mehr gemacht als zum Bahnhof zu fahren und in den ICE zurück nach Freiburg zu steigen.

Insgesamt war die Klassenfahrt ein echter Erfolg und es hat uns allen Spaß gemacht. Jeder hatte etwas, was ihm wirklich gefallen hat und auf das man Lust hatte und es hat die Klassengemeinschaft gestärkt.

Schulranzen-Spende

…der FCS für die Waisenkinder aus Kiew, die derzeit in Freiburg untergebracht sind, kann sich sehen lassen!

Vielen Dank an die Eltern der FCS, für die Spende dieser Schulranzen.

Wir freuen uns, dass eine so große Menge den Mitarbeitern der evangelischen Stadtmission übergeben werden konnte. Die Freude bei den Kindern war groß.

Auch Schulranzen, die jetzt noch kommen, werden ihren Weg zu den Waisenkindern noch finden. Also gerne weiterhin welche bringen.

Die Geschichtsausstellung der Gym8

… ist noch bis zum 4. Mai im Schülercafé zu sehen. Es sind Bilder von besonderen Exponaten aus den Bereichen Technik, Kunst und Kultur zu sehen. Entsprechende Beschreibungen geben die passenden Informationen dazu.

ERASMUS + geht weiter

Im letzten Schuljahr wurde diese Kollage zum Thema „Save the planet“ im Rahmen des Erasmus+ Projektes erstellt. In diesem Jahr endlich können sich die Schüler und Lehrer des ERASMUS+ Projektes wieder live treffen! Unsere 9. und 10. Klasse des Gymnasiums werden im Mai Gäste aus der Türkei, aus Italien, Norwegen, Nordmazedonien und Tschechien empfangen. Es sind tolle Aktionen und Exkursionen zum Thema „Umweltschutz“ geplant. Wir freuen uns sehr und sind gespannt auf die gemeinsame Zeit!