Wir über uns

Unser Profil

Was wir sind

Die Freie Christliche Schule (FCS) ist eine evangelische Bekenntnisschule in freier Trägerschaft. Sie ist eine staatlich anerkannte Privatschule mit den Schularten Grund-, Haupt-, Werkreal-, Realsche, allgemeinbildendes Gymnasium (G9) und Berufliches Gymnasium (Technisches Gymnasium mit dem Profilfach Gestaltungs- und Medientechnik). Die Schularten Haupt-, Werkreal-, und Realschule sind in der Sekundarschule organisatorisch zusammengefasst.

Derzeit (08/2017) werden rund 520 Schülerinnen und Schüler in den verschiedenen Schularten unterrichtet. Die verlängerte Nachmittagszeit im Hort wird von ca. 80 Kindern genutzt.

Schulträger der FCS ist der Christliche Schul- und Erziehungsverein e. V. (auf den Seiten üblicherweise als CSE abgekürzt) mit Sitz in Freiburg, eingetragen beim Amtsgericht Freiburg unter VR 2496. Der Verein wird vertreten durch die Vorstände Alexander Pollhans und Erich Schrank.

Was uns leitet

„Mein Kind blüht an der FCS richtig auf!“. Solche Rückmeldungen von Eltern freuen uns immer wieder. Sie bestärken uns darin, unseren Focus auf Wertschätzung und Respekt, auf Atmosphäre und Miteinander zu legen! Das ist die Basis unseres pädagogischen Handelns. Es stiftet Beziehung, entspringt zutiefst unserem christlichen Menschenverständnis und bildet das Fundament für gutes Lernen. FCS heißt eben auch: von der Grundschule bis zum Abitur in wertschätzender Atmosphäre!

Was uns ausmacht

Gleichwohl wir eine evangelische Bekenntnisschule sind, verstehen wir „Christ-Sein“ überkonfessionell. Schülerinnen und Schüler werden im schulischen Alltag in Beziehung und in gelebten Formen (z. B. Andacht, Lobpreis, Gebet) christliches Miteinander erleben. Die Mitarbeitenden der FCS sind bekennende Christen aus verschiedenen Konfessionen und für Glaubensfragen ansprechbar. Die Vielfalt der Konfessionen erleben wir als Reichtum, den wir gerne teilen.

Wir leben den Glauben an Jesus Christus ganz selbstverständlich miteinander und integrieren ihn in den Unterricht.

Die FCS steht jedem offen – ungeachtet seiner Religionszugehörigkeit oder politischen Orientierung, beziehungsweise der seiner Eltern. Aufgrund unseres Bekenntnischarakters erwarten wir allerdings die Bereitschaft, sich mit Sinn- und Glaubensfragen zu beschäftigen. Dabei formulieren wir im Alltag bewusst christliche Angebote. Eine Befreiung vom Religionsunterricht ist an unseren Schulen nicht möglich.

Für Eltern, die sich mit Fragen des christlichen Glaubens befassen möchten, bieten wir ein- bis zweimal jährlich Glaubenskurse an (siehe Termine und Veranstaltungen).

Pädagogik

Unsere Grundüberzeugung

Miteinander geht besser – Wertschätzung ist die Grundlage! Basis des pädagogischen Gesamtkonzeptes ist das christliche Menschenbild, wie es in der Bibel überliefert ist. In besonderer Weise blicken wir dabei auf das unbedingte Angenommensein des Menschen durch seinen Schöpfer, gleichfalls auf sein Gefallensein und seine Erlösungsbedürftigkeit. Da alle Menschen in diesem Punkt unabhängig von Alter, Entwicklungsstand, Leistungsfähigkeit, Talent, religiöser Zugehörigkeit usw. gleich sind, kann es zwar unterschiedliche Aufgaben und Rollen geben (der Lehrer führt die Klasse), aber es gibt keine Unterschiede in der Würdigkeit eines Menschen vor Gott. Konkret: unsere Schule ist keine Einrichtung der GleichBERECHTIGUNG – Lehrer haben andere Rechte als Schüler – aber eine Einrichtung der GleichWÜRDIGKEIT. Dies gilt auch für Schülerinnen und Schüler untereinander, was  umzusetzen Bestandteil unseres Erziehungsauftrages ist.

STEP und Sozialtraining

Diese Gleichwürdigkeit vom Leitbild in die pädagogische Alltagswirklichkeit zu übersetzen, also ins Handeln zu tragen, dazu bedienen wir uns u. A. des pädagogischen Konzeptes STEP, ein von pädagogischen Fachleuten anerkanntes Konzept, in dem Wertschätzung, Respekt und partizipativ-demokratische Einbindung der Schülerinnen und Schüler eine wichtige Rolle spielen. Es arbeitet hauptsächlich mit natürlichen und logischen Konsequenzen. Zu diesem Konzept bieten Trainer an der FCS regelmäßig auch Elternkurse an, da das Erziehungskonzept sowohl in der Schule, als auch zu Hause angewandt werden kann und seine größte Wirkung entfaltet, wenn sich Eltern und Lehrer hier ergänzen.

Kein MobbingZudem findet in den Eingangsklassen der weiterführenden Schulen an der FCS ein so genanntes Sozialtraining statt. An mehreren Tagen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit einer Fachkraft für Sozialtraining und Mobbingprävention die gemeinsamen Regeln, die in der Klasse Gültigkeit haben sollen. Dass die FCS dafür eine eigene Fachkraft hat, ist nahezu einmalig in Freiburg.

Auf diese Weise bringt sich jeder mit dem ein, was ihm wichtig ist und worauf er ein Recht hat – oder sich ein Recht darauf wünscht. Beispiel gefällig? Der Lehrer hat das Recht, ungestört seinen Unterricht halten zu können. Der Schüler hat ein Recht, ansprechenden und didaktisch gut aufbereiteten Unterricht zu bekommen.

Klassenrat

Hände, die im Kreis stehender junger Menschen in die Mitte aufeinander gelegt werden.Der Klassenrat fördert demokratisches Miteinander und Partizipation in der Schule. Er ist das demokratische Forum einer Klasse. In den zumeist wöchentlichen Sitzungen beraten, diskutieren und entscheiden die Schülerinnen und Schüler zusammen mit der Lehrerin oder dem Lehrer über selbstgewählte Themen, z. B. über die Gestaltung und Organisation des Zusammenlebens in Klasse, über aktuelle Probleme und Konflikte, über gemeinsame Planungen und Aktivitäten.

Um die Kommunikations- und Konfliktlösekompetenz der Schüler zu fördern, hat der Lehrer im Klassenrat lediglich eine teilnehmende, ermutigende Funktion. Schriftführer, Sitzungsleiter, Zeitwächter etc. sind „Ämter“, die die Schülerinnen und Schüler in einem rollierenden Verfahren selbst besetzen. Schule – eben auch ein Ort, Miteinander und Demokratie zu lernen und einzuüben.

Glaubensgrundlage

Der Gründungsspruch der Schule aus 1. Korinther 3,11: „Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ stellt zusammen mit der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz einen Grundkonsens dar, den alle Mitglieder des Trägervereins und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule als Grundlage der gemeinsamen Arbeit betrachten.

Seit Beginn der Schule sind wir ein Mitgliedswerk der Evangelischen Allianz Freiburg. Unsere Lehrerinnen und Lehrer und alle anderen Mitarbeitenden gehören verschiedenen landes- oder freikirchlichen Gemeinden Freiburgs an. Entscheidendes Kriterium für eine Einstellung ist nicht die formale Kirchenzugehörigkeit, sondern der entschiedene und gelebte Glaube an Jesus Christus als den Sohn Gottes.

Mitgliedschaften

Schulwerk

Die FCS ist eine evangelische Bekenntnisschule und als solche Mitglied im evangelischen Schulwerk Baden und Württemberg. Das Evangelische Schulwerk Baden und Württemberg dient der Förderung der Arbeit der evangelischen Schulen in Baden und Württemberg. Ihm liegt der freiwillige Zusammenschluss der Träger evangelischer Schulen aus Kirche, Diakonie und freien Initiativen in Baden und Württemberg zugrunde. Mitglieder sind ca. 80 Träger von allgemeinbildenden, beruflichen und Sonderschulen mit insgesamt über 200 Schulen. Im Schulwerk findet reger Austausch statt, erfolgreiche Ideen können so gut weitervermittelt werden.

Verband Evangelischer Bekenntnisschulen - Logo

Bei der Verfolgung ihrer Ziele arbeitet die FCS im Sinne ihrer Gründerinnen und Gründer, im Rahmen des Verbands Evangelischer Bekenntnisschulen (VEBS) und in geschwisterlicher Gemeinschaft mit den christlichen Gemeinden vor Ort zusammen. Letzteres begründet die Mitgliedschaft in der Evangelischen Allianz Freiburg (siehe oben), ersteres die Mitgliedschaft im Verband Evangelischer Bekenntnisschulen. Der Verband unterstützt seit Anfang der 80er Jahre christliche Initiativen bei der Gründung von Bekenntnisschulen, Kindergärten oder Kindertagesstätten.

Logo VDPSeit 1. April 2004 ist die FCS Mitglied im Landesverband Baden-Württemberg e.V. des Verbands Deutscher Privatschulen. Mit über 250 freien Bildungseinrichtungen in freier Trägerschaft in Baden-Württemberg vertritt er unsere Interessen auf Landes- und Bundesebene. Zudem informiert und berät er in aktuellen Fragen zum Schul- und Bildungswesen.

Diakonie Baden LogoIm Leitbild des Diakonischen Werkes Baden spiegelt sich im Grunde unsere Motivation wieder, weshalb sich die Gründer der FCS aufgemacht hatten, „Christliche Schule“ zu bauen: „… Auf der Grundlage des Evangeliums stellen wir unser diakonisches Handeln in den Dienst der Menschen als würdige Geschöpfe Gottes. …“ und weiter: „…gegenüber der Gesellschaft treten wir für das Zusammenwirken von Wort und Tat, Glaube und Handeln, Gottes- und Nächstenliebe ein. …“. Die FCS ist seit 2006 Mitglied im Diakonischen Werk Baden und versteht sich als „handelndes Kirchenvolk“.

Imagebroschüre und Film

Wir haben die einzelnen Themenfelder der FCS für Sie in einer Imagebroschüre zusammengefasst, die wir hier zum Download anbieten.

Datei herunterladen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte… ok, hier ist es ein Film…

Schulkleidung

Das Tragen von Schulkleidung ist an der FCS freiwillig. Sie ist über den Shop des Herstellers zu beziehen. Bei der Auswahl des Lieferanten spielten sowohl die Qualität der Kleidung eine Rolle, als auch ökologische und soziale Aspekte. Hier werden Sie über die beachteten Standards informiert.

CSE Stipendienprogramm

Der CSE e. V. ist aufgrund von Zuwendungen seitens Spender und Sponsoren vereinzelt in der Lage, Kindern und Jugendlichen, die sich in besonderer Weise sozial engagieren oder eine besondere schulische Begabung mitbringen, durch ein Stipendium zu fördern. Die Anzahl der Stipendien und die jeweilige Höhe (100 EUR oder 50 EUR) sind dabei abhängig vom Spendenaufkommen.  Die Laufzeit beträgt i. d. R. zwei Jahre. Wer sich um ein Stipendium bewerben möchte, richtet seine schriftliche Bewerbung bitte an Alexander Pollhans (Christlicher Schul- und Erziehungsverein, Stichwort: Stipendium, Adresse siehe Kontakt). In der Bewerbung muss die schulische Begabung durch das letzte Zeugnis (Kopie ist ausreichend) nachgewiesen werden. Richtschnur: Zeugnisdurchschnitt bis 1,4. Bewerbungen aufgrund eines besonderen Engagements in gemeinnützigen Organisationen oder Kirchengemeinden benötigen ein Empfehlungsschreiben des Vereins bzw. der Kirchengemeinde.

Bei Bewerbungen für ein Stipendien für finanziell benachteiligte Kinder und Jugendliche benötigen wir einen Einkommensnachweis (Kopie des letzten Einkommenssteuerbescheides), ggfls. kommt auch ein Stipendium des Fördervereins zum Tragen. Über die Vergabe von Fördervereinsstipendien entscheidet der Förderverein unabhängig.

Externe Stipendienprogramme

Neben der zumeist eher kleinen Anzahl möglicher Stipendien durch den Trägerverein gibt es Stiftungen, bei denen Sie sich nach möglichen Stipendien erkundigen können. Zurzeit ist uns bekannt, dass eine Förderung z. B. über die Robert-Bosch-Stiftung und deren Programm „Talent im Land“ (Robert-Bosch-Stiftung) unter gewissen Umständen möglich ist.