Aus dem Schulleben

Buß- und Bettag 2020

Ursprünglich war der Buß- und Bettag ein gesetzlicher Feiertag. Als evangelischer Feiertag besteht er noch und wird weiterhin in vielen Gemeinden gefeiert. Viele evangelische Schulen begehen ihn auf besonders kreative Weise, so auch die FCS in Freiburg. Unsere Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich daher an diesem Tag nicht mit Mathe und Deutsch, sondern mit Themen rund um den christlichen Glauben.

Ursprünglich als offener Projekttag geplant, mit Angeboten und Workshops zu Themen wie z. B.: Wert des Lebens, Gottesbeziehung und Frieden und Gerechtigkeit, aber auch Dingen wie Bewahrung der Schöpfung, Gestalten der Zukunft oder gesellschaftliches Miteinander, musste in diesem Jahr der Buß- und Bettag im Rahmen des Unterrichtes stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich dann mit diesen Themen, die über die reine Wissensvermittlung hinausgehen:

Nächstenliebe, Teenie sein im Jahr 2020, Card Lettering und Watercolour, Bibel Art Journaling, aber auch Fragen wie: was bringt die Zukunft, oder: was darf mich mein Glaube kosten. „Die Corona-Auflagen haben zwar dazu geführt, dass der Tag ganz anders als sonst stattfinden musste, aber es hat gutgetan, sich mal wieder mit anderen Themen beschäftigen zu können und mit den Schülern anders in Kontakt zu kommen,“ so Friedemann Pfaff, Schulleiter des Gymnasiums, „am Ende des Tages konnten wir trotz der Corona-Einschränkungen auf einen für alle Gewinn bringenden Tag zurückblicken“.

 

Jugend trainiert – gemeinsam bewegen

Wir haben als Schule am ersten deutschlandweiten dezentralen Aktionstag von „Jugend trainiert für Olympia und Paralympics“ am 30. September teilgenommen. Dieser Schulsport-Aktionstag war insgesamt  ein voller Erfolg. Es war sensationell, was die Schüler und Lehrer zwischen Flensburg und Garmisch auf die Beine gestellt haben und die FCS war mit dabei! Insgesamt haben an diesem Tag mehr als 235.000 Schülerinnen und Schüler aus 1.273 Schulen gemeinsam ein starkes Zeichen für den Schulsport gesetzt und auf die Bedeutung von Sport und Bewegung im schulischen Alltag hingewiesen.

„Wir wollen auch an diesem Tag unsere Schüler aus ihrem Sitz-Alltag rausholen und mit ihnen eine ca. 20-minütige Bewegungspause gestalten!“ so Konstantin Schmidt aus der Sportfachschaft. „Ich habe heute viele fröhliche Gesichter gesehen! Die Aktionen sind deutlich besser angekommen, als vorher gedacht – bei Schülern und Lehrern. Das freut mich sehr!“ Das Programm war so vielseitig und bunt, wie unsere Lehrer es auch sind: von Sportstationen im Waldschulhof für die Grundschüler über Bewegungschaos, Flashmob, Parcours, Dehwurm und Treppensprints bis hin zu Klassikern wie Basketball, Volleyball, Staffellauf und Tischtennis. Die meisten Aktionen fanden draußen rund um das Schulhaus statt, sodass eigentlich den ganzen Tag über immer irgendeine Gruppe draußen in Bewegung zu sehen war. Vielen Dank an alle, die diesen bewegenden Tag mitgestaltet und mitgemacht haben!

Beten mit Abstand – nur nicht zu Gott

Seit dem 29.06. finden an der FCS Gebetswochen statt, bei der die Schüler an über 20 Stationen Anregungen zum Gebet finden. Unter Corona-Auflagen können die Schüler hier ganz praktisch und auch im Gebet ihre Sorgen „auf Gott werfen“, was sie belastet an ein Kreuz nageln und einfach mal „Danke“ sagen.
Gerade nach der aufreibenden Quarantänezeit tragen die Schülerinnen und Schüler auch Sorgen um die Zukunft und um geliebte Menschen mit sich. Diese Sorgen und Namen von geliebten Menschen, denen es gerade nicht so gut geht, können an einer Station auf Pflaster geschrieben werden und dann im Gebet vor Gott gebracht werden. An der „Klagemauer“ und der „Emoji-Wand“ dürfen auch „negative“ Gefühle Raum finden und ausgedrückt werden. Wie in den Psalmen der Bibel, dürfen wir Gott auch heute noch ungefiltert unsere Not und unser Leid klagen.

Doch die Corona-Zeit lehrte uns auch einen ganz neuen Blick auf Dinge, die wir für selbstverständlich gehalten haben, wie zum Beispiel das Klopapier. Auf dem Gebetspfad kann auf Klopapierblättern einmal dafür gedankt werden.

An einigen Stationen wird der Blick auch bewusst auf das Gute gerichtet, über die Natur gestaunt und für uns selbst und unsere Gesundheit gedankt.

Für die Schüler ist der Gebetspfad eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag und wird von ihnen gerne genutzt. Hier kann jeder ganz persönlich zur Ruhe kommen und Gott auf kreative Weise begegnen. Denn Gott lässt uns auch in Zeiten von Abstandsregelungen nicht alleine. Bei ihm gibt es keinen „Lockdown“.

 

 

Ein Willkommensgruß von der Gym 10

Wer derzeit das Schulhaus betritt, dem fallen sicher die vielen hübschen Willkommens-Plakate im Foyer auf.
Zur Erklärung: während der Schließphase hat die Klasse Gym 10 unter der Leitung ihrer Klassenlehrerin diese Willkommens-Plakate erstellt. Die Bilder wurden von den Schülern zu Hause erstellt und dann zur Begrüßung nach den Pfingstferien aufgehängt. Denn ab diesem Zeitpunkt durften ja alle (wenn auch eingeschränkt) nach einem viertel Jahr (!) Fernlernunterricht wieder kommen.

Schön, dass Ihr wieder da seid!!!

Coronatag 9 – ein etwas anderes FSJ

Coronatag 7 – ein leerer Hort

Coronatag 6 – Schulsozialarbeit

Coronatag 5 – Die Mensa

Notgruppe – Schul-Wieder-Eröffnung oder: Coronatag 4

Grundschule in Corona-Zeiten