Der Praxis-Zug der Werkrealschule

Profilbildung und Orientierung

Im Praxis-Zug wird WAG (Wirtschaft – Arbeit – Gesundheit) zum Profilfach.

„Der Fächerverbund Wirtschaft – Arbeit – Gesundheit greift Aufgaben- und Problemstellungen aus dem beruflichen, privaten und öffentlichen Lebensbereich auf. Durch eine wirtschaftliche, technische, haushalts- und gesundheitsbezogene Bildung erwerben die Schülerinnen und Schüler die notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten zur Alltagsbewältigung und zur verantwortungsbewussten Lebensgestaltung.“ (Bildungsplan HS/WRS S. 126)

Den Themen aus diesem Fächerverbund wird im Praxiszug besondere Wichtigkeit beigemessen, da sie die Schülerinnen und Schüler auf eine verantwortungsvolle Lebensgestaltung in Beruf und Alltag vorbereiten. Er ist deshalb sehr praktisch orientiert.
Nach der für alle 7.-Klässler verbindlichen Kompetenzanalyse erfolgt in Klasse 8 eine passende fachliche Förderung sowie eine intensive Berufsorientierung mit flexiblen Praktikumsphasen.
In den betreuten Praktika können die Schülerinnen und Schüler, die nach dem Hauptschul- oder Werkrealschulabschluss direkt eine Berufsausbildung machen wollen, gezielte Erfahrungen sammeln und möglicherweise ihren Ausbildungsplatz sichern. Die  Praktikumsphasen werden reflektiert und zertifiziert.

Orientierung bezieht sich in der Freien Christlichen Schule aber nicht nur auf Schule und Beruf. Orientierung heißt auch: Werte erfahren und verinnerlichen. Unsere Schüler werden mit einem christlichen Werteverständnis bekannt gemacht, das vom Glauben an einen lebendigen Gott, von der gegenseitigen Wertschätzung und der Hoffnung geprägt ist. Das Zusammenleben aller im Schulalltag, die Beteiligung an Schülergottesdiensten und der für alle verpflichtende Religionsunterricht spielen hier eine entscheidende Rolle.

Persönlichkeitsbildung

Neben dem Erwerb des erforderlichen Wissens und praktischen Könnens ist die Begleitung des Prozesses der persönlichen Reifung der Schülerinnen und Schüler ein zentrales Anliegen der Schule. Die Entwicklung von Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit und Kreativität sind wesentliche Bestandteile dieses Prozesses. Das geschieht in themengebundenen Blockwochen und durch schulische Aktivitäten, die außerhalb des Fachunterrichtes stattfinden.

In so genannten Neigungsgruppen (BKM, Sport-Neigung) können sich unsere Jugendlichen mit Gesang, Theater, Fotografie, Grafikdesign, Film oder anderen künstlerisch-kreativen Themen befassen oder ein Musikinstrument erlernen. Außerdem steht ein breites Angebot an sportlichen Aktivitäten vom Klettern bis zum Mountainbiking  zur Verfügung.

Schülerinnen und Schüler der FCS können sich außerdem an sozialen und wirtschaftlichen Projekten an der Schule einbringen: Sie dürfen als Streitschlichter oder Schulsanitäter eine Ausbildung machen und Verantwortung übernehmen. Sie können aber auch in einer der Schülerfirmen (Schülerkiosk, Reinigungsfirma) mitarbeiten. Bei solchen Tätigkeiten werden Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Fleiß gefordert, Personalkompetenzen, die auch im späteren Berufsleben sehr gefragt sind.

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